Wohngruppe "Fallschirm II"

Telefonnummer: 0162/ 2692277

Email–Adresse: fallschirm2@neubrandenburg.drk.de

Teamleitung: Frau Schoknecht

Kapazität: 6 Plätze

Rechtsgrundlage:§§ 34, 35a, 41 SGB VIII

Adressaten: Kinder, Jugendliche im Alter von 6-18 Jahren und junge Volljährige, deren Herkunftsfamilien, für die eine

stützende und ergänzende Hilfe nicht mehr ausreichte und die Erziehung und Entwicklung des Kindes/Jugendlichen

aktuell im Herkunftsmilieu nicht ausreichend sichergestellt werden kann.

Leistungsangebot: Mit der Methodenvielfalt unseres stationären Angebotes sehen wir uns in der Lage, neben

der Eingliederungshilfe für  seelisch behinderte oder von einer Behinderung bedrohte jungen Menschen, insbesondere

Kinder und Jugendliche aufzunehmen, die in ihrem Sozialverhalten besondere Förderung benötigen. Dabei stehen

Grenzfälle mit einem Handicap am Rande zur geistigen Behinderung im Focus. Diese Kinder und Jugendlichen bedürfen

einer intensiven pädagogischen Betreuung und Förderung sowie Begleitung in ihren individuellen Netzwerken.

Dabei erfolgt die Betreuung jedoch nach dem Grundprinzip der Inklusion. Das methodisch, therapeutische

Wirken ist so ausgerichtet, dass die jungen Menschen in ihrer Betreuung keine Unterschiede erleben. Das

Zusammenleben von Menschen mit  und ohne Handicap wird in seiner Selbstverständlichkeit ohne Betonung

des Handicaps gelebt. Die Hilfe setzt in der Regel in einer für die betroffenen Kinder, Jugendlichen und Familien

krisenhaften Situation an, so können Auslöser sein:

 - Familien, deren Zusammenleben sich aufgrund akuter Krisen nicht mehr förderlich für die Mitglieder gestaltet,

   teils mit hohem Konfliktpotential

- Akute Gefährdung oder Vernachlässigung von Kindern durch z.B. Grenzerfahrungen, Krankheit, Suchtprobleme,

  Kriminalität der K./J, Eltern

- Kinder und Jugendliche, die sich gesellschaftlichen Randgruppen angeschlossen haben und als bindungslos

  und desinteressiert gelten

- K./J, die den Erwachsenen gegenüber eine ablehnende, feindselige Haltung entgegenbringen

- Kinder und Jugendliche mit einem tendenziell steigendem Aggressionspotential

- Kinder und Jugendliche, die im Hinblick auf Kriminalität, Drogen-, Alkoholkonsum, Spielsucht und Internetabhängigkeit

  gefährdet sind

- Schulverweigerer

- Dissoziales Verhalten nach Missbrauchs-/ Misshandlungserfahrungen

- Psychische Auffälligkeiten/Störungsbilder nach ICD 10 wie ADHS, Verhaltensstörungen, Asperger Syndrom,

 Depression, Traumatisierung u .ä. aufweisen

- Jugendliche mit denen eine schulische und/oder berufliche Perspektive erarbeitet werden soll

- Kinder und Jugendliche aus dem Grenzbereich des SGB XII aber dem SGB VIII zugehören

Hierbei handelt es sich nicht um eine abschließende Auflistung, der von uns bearbeitbaren Problematiken.

Diese Auflistung macht aber das breite Spektrum der möglichen Bedarfe deutlich.

Leistungsbeschreibung - Gelesen von Herrn Langer
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